So heizen Sie Ihr Gartenhaus effektiv mit Infrarotheizungen

So heizen Sie Ihr Gartenhaus effektiv mit Infrarotheizungen

Bei manchen Menschen beherbergt es nur Gartenutensilien, für andere ist es der Erholungsort am Wochenende: ein Gartenhaus oder Schrebergarten. Die kleinen Häuschen werden auch bei jungen Leuten in Deutschland immer beliebter, hierzulande gibt es knapp über eine Million Schrebergärten. Weit verbreitet ist die Meinung, der Hobbygarten sei nur etwas an den warmen Tagen im Frühling und Sommer. Warum das nicht stimmt und welche Möglichkeiten es für die Beheizung im Kleingarten gibt, haben wir für Sie recherchiert. 

Warum Sie auch im Winter Ihren Garten nutzen sollten

Für viele Menschen ist der eigene oder der gemietete Kleingarten eine Oase der Erholung im Sommer. Gemüse und Obst anbauen, Hecken pflegen und den Rasen mähen - für nicht wenige ein perfekter Ausgleich zum sonst hektischen Alltag. Somit verbindet ein Garten jeglicher Art den praktischen Nutzen mit einer Art Kurzurlaub, welcher günstig ist und schnell erreicht werden kann. Für den Großteil des Jahres jedoch ist es kühl in Deutschland, meistens bereits ab dem September. Die kurzen Tage und das kalte, unangenehme Regenwetter in unseren Breitengraden schlagen zwangsläufig auch bei positiv gestimmten Menschen auf die Stimmung.

Studien zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, an Depressionen zu erkranken, im Winter erhöht. Auch die Sozialkontakte werden bei den kühleren Temperaturen gerne einmal vernachlässigt. Der Aufenthalt im Garten bietet jedoch auch an kalten Tagen entscheidende Vorteile für den Körper: 

  • Ablenkung von Alltagsstress und Hektik
  • Ausnutzung der ohnehin schon kurzen Tage an der frischen Luft
  • Das Grundstück verwahrlost nicht, benötigt also im Frühjahr weniger Pflege
  • Bewegung an der frischen Luft fördert Ihre Gesundheit
  • Auch an "langweiligen“ Wochenenden haben Sie immer etwas zu tun
  • Verschiedenes Gemüse kann auch im Winter angebaut werden, etwa Rosenkohl oder Porree
  • Die Ablenkung und Bewegung verhindert das bekannte "Wintertief"

Das sind nur einige der vielen Vorteile eines Gartens im Winter. Nun kommen wir jedoch dazu, wie Sie auch Ihr Gartenhaus im Winter vollumfänglich nutzen können. Darum Infrarotheizungen im Gartenhaus
Gartenhäuser werden im Winter in der Regel eher selten genutzt. Das liegt daran, dass viele Menschen im Winter keine Gartenarbeit erledigen und sich die Kälte in den kleinen Hütten enorm anstaut. Fast wirkt es, als würde man in einen Kühlraum gehen, wenn man seine Gartenhütte betritt. Das ist natürlich besonders für längere Aufenthalte im Schrebergarten eher unvorteilhaft und schreckt viele Menschen ab. 

Ein weiteres Problem: Durch die fehlende Heizung und die oftmals nicht perfekt abgedichtete Hütte kommt es im Innenraum schnell zur Feuchtigkeit und Schimmel. Die Entfernung ist je nach Ausmaß sehr kostspielig und belastet die Atemwege. Bei besonders starkem Schimmel auf Holz muss die Verkleidung sogar komplett entfernt werden. Da die meisten Gartenhäuser komplett aus Holz bestehen, ist das im Winter ein großes Problem.

Wie kann das Gartenhaus effizient beheizt werden? 

Auf der Suche nach Möglichkeiten, wie Sie Ihre Gartenlaube im Winter angenehm temperieren können, begegnen Ihnen vermutlich zunächst Optionen wie Heizlüfter, eine Gasheizung oder der Ölradiator. Diese Heizungen werden seit vielen Jahren als "Bedarfsheizungen" eingesetzt. Konkret bedeutet das, dass sie nur dann genutzt werden, wenn Sie das Gartenhaus heizen und nutzen möchten. Es handelt sich demnach nicht um eine Zentralheizung, sondern um eine flexible Zusatzheizung. 

Alle diese Heizer haben jedoch ihre Nachteile. In erster Linie brauchen Heizlüfter, Radiator und Co. Platz auf dem Boden. Sie stehen häufig zentral im Raum und sind dadurch eher unpraktisch. Dazu kommt, dass es sich bei allen diesen Optionen um Konvektionsheizungen handelt. Sie heizen die Raumluft auf, welche sich dann verteilen muss - lange Aufheizzeiten sind die Folge. 

Weitere Nachteile: Durch die sich aufheizende und wieder abkühlende Luft kommt es zu Feuchtigkeit, welche im Winter, wenn nicht ausreichend gelüftet wird, nicht trocknen kann. Schnell entsteht so Schimmel, was sich in den Atemwegen bemerkbar macht. 

Wollen Sie es im Gartenhaus richtig gemütlich haben, ist die Anschaffung einer Infrarotheizung empfehlenswert. Bei ihr entscheiden Sie sich für ein umweltfreundliches und flexibles Heizsystem, welches lediglich einen Stromanschluss benötigt. Infrarotstrahlung lässt sich gut mit der Wirkung von Sonnenstrahlen vergleichen, lediglich ohne den schädlichen UV-Anteil. So entsteht im Gartenhaus auch im Winter eine angenehme Temperatur. 

Schauen wir uns die Vorteile dieser Heizung einmal an! 

Vorteile einer Infrarotheizung im Gartenhaus

Eine Infrarotheizung bringt viele Vorteile mit sich. Für Ihren Schrebergarten oder Ihr Gartenhaus sind es unter anderem die folgenden:

  • Das Gartenhaus bleibt frostfrei, somit werden empfindliches Werkzeug, elektrische Geräte und die Wasserleitung
  • Die Infrarotheizung lässt sich innerhalb von Minuten auf- und wieder abhängen und ist genehmigungsfrei
  • Mit einem externen Standfuß passt die Infrarotheizung auch in kleine und verwinkelte Räume
  • Über ein Wifi-Thermostat können Sie die Infrarotheizung mit Ihrem Smartphone ein- und ausschalten
  • Eine Infrarotheizung kann einen risikoreichen und teuren Kamin ersetzen
  • Sie können auch im Winter im Warmen dem Hobby des Gärtners nachgehen
  • Längere Abende in Ihrem Gartenhaus sind auch im Winter kein Problem mehr

Unkomplizierte Montage und Steuerung 

Die einfache Montage ist ein besonders starkes Argument für die Infrarotheizung. Sie muss lediglich mit drei Löchern an der Wand befestigt werden. Die einzige, weitere Voraussetzung ist ein fester Stromanschluss oder eine Steckdose. Mit einem Standfuß auf Rollen ist Ihre Infrarotheizung mobil. Sie kann in jeden Raum mitgenommen werden und ist ebenso schnell hinter einem Schrank oder Vorhang verschwunden. Das flache Paneel fällt nicht auf und ist in vielen verschiedenen Motiven erhältlich.


Die simple Steuerung mit einem Wifi-Thermostat macht auch spontane Besuche im Winter möglich, denn Sie werden einen warmen Raum vorfinden. Einfach knapp 15 Minuten vor Ankunft die Heizung aktivieren, und Sie können direkt die Wärme genießen. Zusätzlicher Nebeneffekt: So kann es Ihnen nicht mehr passieren, dass Sie die Heizung versehentlich, während eines Urlaubs aktiviert lassen. Einfach noch einmal in der App prüfen, und Sie sind auf der sicheren Seite!

Fazit

Die Infrarotheizungen sind in vielen Fällen die einzige und beste Option für Ihr Gartenhaus oder Ihren Schrebergarten. Zudem sind feste oder flüssige Brennstoffe in den meisten Kleingärten nicht erlaubt, was die Infrarotheizung zur einzigen Alternative macht. Ein günstiger Anschaffungspreis sowie niedrige Betriebs- und keine Wartungskosten machen sie zu einem fast immer sinnvollen Investment. Zudem beugt sie in den häufig aus Holz gefertigten Hütten Schimmel vor. 

Sie möchten mehr zu Infrarotheizungen und deren Einsatzgebiet erfahren? Schauen Sie noch heute auf der
Bringer-Website vorbei, hier finden Sie ausführliche Informationen und Ratgeber. 

Häufig gestellte Fragen

Muss ich mein Gartenhaus im Winter heizen? 

Nein, eine Pflicht hierzu gibt es nicht. Dennoch empfehlen wir eine Heizung und eine ausreichende Isolierung im Gartenhaus, um Schimmel, Feuchtigkeit und Frostschäden an Wasserleitungen oder elektrischen Geräten zu verhindern. 

Welche Heizungen kann ich im Gartenhaus nutzen? 

Für das Gartenhaus können Sie eine Gasheizung, einen Heizlüfter, einen Radiator oder auch eine Elektroheizung wie die Infrarotheizung nutzen. Für den kleinen Raum empfiehlt sich die Infrarotheizung besonders, da sie Wärmestrahlung direkt an alle Personen abgibt und so keine Aufheizzeit benötigt. 

Kann ich im beheizten Gartenhaus auch übernachten? 

Das dauerhafte Übernachten im Gartenhaus ist in den meisten Fällen aufgrund baulicher Vorschriften nicht gestattet. Je nach Situation und Regelung ist es jedoch möglich, beispielsweise ein Gästezimmer oder ähnliches im Gartenhaus einzurichten. Viele Betreiber von Kleingartenkolonien verbieten jedoch die Übernachtung im Gartenhaus pauschal. 

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